Ihr KioskPresse-Abonnement kündigen Sie am schnellsten über das Webformular auf kioskpresse.de oder per E-Mail an bestandskunde@kioskpresse.de. Beide Wege gelten rechtlich als Textform und sind damit wirksam. Halten Sie dafür Ihre Kündigungs-ID bereit, die auf Ihrer Auftragsbestätigung oder im Kundenkonto steht. Sie beschleunigt die Bearbeitung erheblich, weil KioskPresse die Anfrage damit sofort zuordnen kann.
Kurzvorlage zum direkten Kopieren:
- Betreff: Kündigung meines Abonnements, Kündigungs-ID: [Ihre ID]
- Text: Hiermit kündige ich mein Abonnement bei KioskPresse zum nächstmöglichen Termin. Bitte bestätigen Sie die Kündigung schriftlich.
Profi-Tipp: Haben Sie die Kündigungs-ID nicht zur Hand, schicken Sie die E-Mail trotzdem ab. KioskPresse empfiehlt in diesem Fall ausdrücklich den E-Mail-Weg, damit die Zuordnung über Ihre Adresse und Ihren Namen erfolgen kann.
Inhaltsverzeichnis
- Wie kündigen Sie Ihr KioskPresse-Abo Schritt für Schritt?
- Wann gilt eine Sonderkündigung bei KioskPresse?
- Was müssen Sie zu Fristen und Textform in Deutschland wissen?
- Mustertexte zum Kopieren: E-Mail und Brief
- Wie erreichen Sie den KioskPresse-Kundenservice?
- Was tun, wenn KioskPresse nicht reagiert?
- Wichtige Erkenntnisse
- Warum ein nachweisbarer Versand bei Zeitschriftenabos so wichtig ist
- Kündigung beauftragen statt selbst erledigen
- Weiterführende Links und Quellen
Wie kündigen Sie Ihr KioskPresse-Abo Schritt für Schritt?
Drei Wege stehen zur Wahl. Welcher der richtige ist, hängt davon ab, wie schnell Sie einen Nachweis brauchen.

Weg 1: Webformular
Rufen Sie auf kioskpresse.de den Bereich „Abo kündigen“ auf. Das Formular fragt zwei Angaben ab: Ihre Kündigungs-ID und Ihre E-Mail-Adresse. Nach dem Absenden erhalten Sie eine Eingangsbestätigung per E-Mail. Speichern Sie diese unbedingt, sie ist Ihr erster Beleg.

Weg 2: E-Mail
Schreiben Sie an bestandskunde@kioskpresse.de. Der Betreff sollte Ihre Kündigungs-ID und das Wort „Kündigung“ enthalten. Im Text nennen Sie Name, Anschrift, Kundennummer und den gewünschten Kündigungstermin. Eine E-Mail erfüllt die gesetzliche Textform vollständig.

Profi-Tipp: Fordern Sie im selben Schreiben eine schriftliche Kündigungsbestätigung an. Ohne diese Aufforderung bleibt es manchmal beim Schweigen.
Weg 3: Postalisch per Einschreiben
Schicken Sie Ihr Kündigungsschreiben als Einschreiben mit Rückschein an die im Impressum von kioskpresse.de angegebene Adresse. Der Rückschein ist der stärkste Empfangsnachweis, den Sie haben können. Bewahren Sie ihn zusammen mit einer Kopie des Schreibens auf.
Wann gilt eine Sonderkündigung bei KioskPresse?
Für bestimmte Lebenslagen bietet KioskPresse ein eigenes Formular für die Kündigung aus besonderem Grund an, erreichbar ebenfalls im Bereich „Abo kündigen“ auf der Website.
Typische anerkannte Gründe:
- Tod des Abonnenten
- Insolvenz
- Dauerhafter Umzug ins Ausland
- Preiserhöhung durch den Anbieter
- Aussetzung oder Einstellung des abonnierten Titels
- Gesundheitliche Einschränkungen, die die Nutzung dauerhaft unmöglich machen
Das Formular erlaubt eine Freitextbegründung von maximal 200 Zeichen. Präzise Angaben sind hier wichtig: Je klarer der Grund, desto schneller die Bearbeitung. KioskPresse verlangt in der Regel einen Beleg, zum Beispiel eine Sterbeurkunde, eine Meldebescheinigung bei Auslandsumzug oder ein ärztliches Attest. Laden Sie die Kopie direkt im Formular hoch oder legen Sie sie dem postalischen Schreiben bei.
Was müssen Sie zu Fristen und Textform in Deutschland wissen?
Nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit sind Abonnements in Deutschland gesetzlich monatlich kündbar. Die Verbraucherzentrale hat dies im Rahmen der Regelungen zu faireren Verträgen klar festgehalten. Prüfen Sie Ihre Vertragsunterlagen, um die genaue Mindestlaufzeit Ihres KioskPresse-Abos zu ermitteln.
Für die Form gilt: E-Mail, Fax und Brief erfüllen alle die gesetzliche Textform. Ein Einschreiben ist rechtlich nicht zwingend, liefert aber einen Empfangsnachweis, der im Streitfall entscheidend sein kann.
| Versandweg | Rechtliche Wirksamkeit | Empfangsnachweis | Empfehlung |
|---|---|---|---|
| Ja (Textform) | Eingangsbestätigung anfordern | Schnellste Option | |
| Webformular | Ja (Textform) | Automatische Bestätigungs-E-Mail | Einfachste Option |
| Brief (Standard) | Ja (Textform) | Keiner | Nur bei einfachen Fällen |
| Einschreiben | Ja (Textform) | Einlieferungsbeleg | Bei Unsicherheit |
| Einschreiben mit Rückschein | Ja (Textform) | Rückschein als Zustellnachweis | Bei Streitrisiko |
Den nächstmöglichen Kündigungstermin berechnen Sie so: Stellen Sie fest, wann Ihre Mindestlaufzeit endet. Danach gilt die monatliche Kündigungsfrist. Planen Sie mindestens drei Werktage Puffer ein, damit Ihre Kündigung rechtzeitig eingeht.
Mustertexte zum Kopieren: E-Mail und Brief
E-Mail-Vorlage
An: bestandskunde@kioskpresse.de
Betreff: Kündigung Abonnement, Kündigungs-ID [IHRE-ID], [Ihr Name]
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich mein Abonnement bei KioskPresse fristgerecht zum nächstmöglichen Termin, hilfsweise zum nächsten ordentlichen Kündigungstermin.
Name: [Vor- und Nachname] Anschrift: [Straße, PLZ, Ort] Kundennummer / Kündigungs-ID: [Ihre Nummer] E-Mail-Adresse im Konto: [Ihre E-Mail]
Bitte bestätigen Sie die Kündigung schriftlich.
Mit freundlichen Grüßen, [Unterschrift]
Briefvorlage (für Einschreiben)
[Ihr Name] [Straße, PLZ, Ort] [Datum]
An: KioskPresse / [Vertragspartner laut Impressum] [Adresse laut Impressum kioskpresse.de]
Betreff: Kündigung meines Abonnements, Kundennummer [Ihre Nummer]
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit kündige ich mein Abonnement zum nächstmöglichen Termin.
Kundennummer / Kündigungs-ID: [Ihre Nummer]
Ich bitte um schriftliche Bestätigung der Kündigung.
Mit freundlichen Grüßen, [Handschriftliche Unterschrift]
Anlage: Kopie der Auftragsbestätigung (sofern vorhanden)
So gehen Sie vor:
- Ersetzen Sie alle Angaben in eckigen Klammern durch Ihre eigenen Daten.
- Prüfen Sie im Impressum von kioskpresse.de, ob der Vertragspartner KioskPresse direkt oder ein Drittanbieter wie die PVZ Pressevertriebszentrale ist.
- Adressieren Sie das Schreiben an den tatsächlichen Vertragspartner.
- Versenden Sie den Brief als Einschreiben mit Rückschein und fotografieren Sie das Schreiben vor dem Einwurf.
Profi-Tipp: Schicken Sie die E-Mail-Vorlage zuerst ab und senden Sie das Einschreiben parallel nach, wenn Sie einen lückenlosen Nachweis brauchen. So haben Sie zwei Belege für denselben Kündigungswunsch.
Wie erreichen Sie den KioskPresse-Kundenservice?
Die wichtigsten Kontaktwege auf einen Blick:
- E-Mail für Bestandskunden: bestandskunde@kioskpresse.de
- Webformular: kioskpresse.de, Bereich „Abo kündigen“ (Eingabe von Kündigungs-ID und E-Mail-Adresse)
- Telefon für Rückfragen: 089 211 291 88 (Angabe auf Drittseiten; prüfen Sie die aktuelle Nummer im Impressum)
- Postalisch: Adresse laut Impressum auf kioskpresse.de
Beachten Sie: Viele KioskPresse-Abonnements laufen über externe Dienstleister, darunter die PVZ Pressevertriebszentrale. Schauen Sie deshalb vor dem Versand in Ihre Vertragsunterlagen oder das Impressum, um den richtigen Empfänger zu ermitteln. Eine Kündigung, die an den falschen Vertragspartner geht, entfaltet keine Wirkung. Für Zeitungs- und Zeitschriftenabos gilt das besonders häufig.
Was tun, wenn KioskPresse nicht reagiert?
Keine Antwort nach einer Woche ist kein Einzelfall. Gehen Sie dann strukturiert vor.
- Warten Sie 7–14 Tage nach dem ersten Versand, bevor Sie eskalieren.
- Senden Sie eine zweite E-Mail an bestandskunde@kioskpresse.de mit einer klaren Fristsetzung: „Bitte bestätigen Sie die Kündigung bis zum [Datum], andernfalls werde ich weitere Schritte einleiten.“
- Schicken Sie ein Einschreiben mit Rückschein, falls Sie das noch nicht getan haben. Der Rückschein ist laut Verbraucherzentrale das entscheidende Dokument bei Streitigkeiten mit Anbietern.
- Wenden Sie sich an die Verbraucherzentrale, wenn der Anbieter die Kündigung weiterhin ignoriert oder ablehnt. Die Verbraucherzentrale berät kostenlos und kann im Streitfall vermitteln.
Folgende Unterlagen sollten Sie für eine Beschwerde bereithalten:
- Kopie des Kündigungsschreibens (E-Mail oder Brief)
- Einlieferungsbeleg und Rückschein des Einschreibens
- Screenshot oder Ausdruck der Eingangsbestätigung des Webformulars
- Alle Antworten (oder das Ausbleiben davon) von KioskPresse
- Kontoauszug, falls nach der Kündigung noch Beträge abgebucht wurden
Wichtige Erkenntnisse
Die schnellste und rechtssichere Methode, das KioskPresse-Abonnement zu beenden, ist die Kombination aus E-Mail an bestandskunde@kioskpresse.de mit Kündigungs-ID und einem nachgesendeten Einschreiben mit Rückschein als Beleg.
| Thema | Details |
|---|---|
| Schnellster Weg | Webformular oder E-Mail an bestandskunde@kioskpresse.de mit Kündigungs-ID. |
| Rechtliche Form | Textform (E-Mail, Brief) reicht; Einschreiben mit Rückschein sichert den Empfangsnachweis. |
| Sonderkündigung | Formular auf kioskpresse.de nutzen, Begründung auf max. 200 Zeichen, Beleg beifügen. |
| Keine Reaktion | Nach 14 Tagen Einschreiben nachsenden und Verbraucherzentrale einschalten. |
| Aboausstieg | Übernimmt Vorlage, Druck und nachweisbaren Versand, ohne dass Sie selbst recherchieren müssen. |
Warum ein nachweisbarer Versand bei Zeitschriftenabos so wichtig ist
Wer schon einmal ein Zeitschriftenabo gekündigt hat und trotzdem weiter Rechnungen bekommen hat, weiß: Das Problem liegt fast nie am Willen des Kunden, sondern an der Zuordnung. Anbieterprozesse bei Zeitschriften sind stark automatisiert. Fehlt die Kündigungs-ID im Betreff, landet die E-Mail im falschen Postfach oder wird nicht rechtzeitig verarbeitet. Das Abo läuft weiter, die nächste Abbuchung kommt.
Deshalb ist der Einschreibebeleg kein bürokratischer Overkill, sondern schlicht das einzige Dokument, das im Streitfall zählt. Viele Leser unterschätzen das, bis sie es brauchen. Wer die Kündigung per E-Mail schickt und parallel ein Einschreiben nachsendet, hat beide Seiten abgedeckt: Schnelligkeit und Nachweis.
Ein weiterer häufiger Fehler: Die Kündigung geht an KioskPresse, aber der eigentliche Vertragspartner ist ein Drittanbieter. Dann ist die Kündigung formal unwirksam, auch wenn sie inhaltlich korrekt ist. Immer zuerst Impressum und Vertragsunterlagen prüfen.
Kündigung beauftragen statt selbst erledigen
Wer keine Zeit hat, Adressen zu recherchieren, Vorlagen zu formatieren und Einschreiben zur Post zu bringen, kann den gesamten Prozess an Aboausstieg übergeben. Der Service generiert ein individualisiertes Kündigungsschreiben mit Ihrer persönlichen Unterschrift, druckt es aus und versendet es nachweisbar per Post, wahlweise als Standardbrief, Einschreiben oder Einschreiben mit Rückschein. Versand innerhalb von 24 Stunden, kein eigenes Abonnement, einmalige Transaktionsgebühr.

Das ist besonders praktisch, wenn Sie unsicher sind, welcher Vertragspartner der richtige Empfänger ist: Aboausstieg deckt über 665 Anbieter ab und hat die jeweils korrekte Versandadresse bereits hinterlegt. Für Zeitschriften- und Presseabos finden Sie die passende Übersicht direkt auf Aboausstieg. Starten Sie Ihre Kündigung jetzt unter aboausstieg.de/new.
Weiterführende Links und Quellen
- KioskPresse Abo kündigen: kioskpresse.de, Bereich „Abo kündigen“ (Webformular und Sonderkündigungsformular)
- KioskPresse Kundenservice: bestandskunde@kioskpresse.de
- Verbraucherzentrale zu Kündigungsfristen: verbraucherzentrale.de, Ratgeber zu Abonnements und dem Gesetz für fairere Verträge
- Ratgeber Zeitungsabos kündigen: Zeitung-Abo kündigen auf Aboausstieg
- Kostenlose Kündigungsvorlagen: Kündigungsschreiben Muster auf Aboausstieg
- Kündigung beauftragen: aboausstieg.de
Empfehlung
- Die Presse kündigen 2026 – Vorlage & Versand ab 4,99 €
- DiePresse.com (Die Presse Verlags-GmbH & Co KG) kündigen 2026 – Vorlage & Versand ab 4,99 €
- Die Presse Digital GmbH kündigen 2026 – Vorlage & Versand ab 4,99 €
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